One Card, 50 States: Was die EU aus der Geschichte des US- amerikanischen Sozialföderalismus lernen kann (und was besser nicht)

Freizügigkeit, soziale Sicherheit und unbürokratische Mobilität sind zentrale Versprechen eines zusammenwachsenden Europas. Doch warum endet die Grenzenlosigkeit für Grenzgängerinnen und Grenzgänger in der Euregio oft noch immer am Küchentisch oder bei komplexen Formularen – und was macht ein föderaler Kontinentalstaat wie die USA anders?

Am Freitag, 6. November 2026, lädt die Europa-Union Aachen im Rahmen ihrer Veranstaltungsreihe zu einem Abend über transatlantischen Sozialföderalismus, Digitalisierung und grenzüberschreitende Arbeitswelten ein. Im Mittelpunkt steht ein Vortrag über die US- amerikanische Social Security Card: Wie hat diese 1936 eingeführte Karte Binnengrenzen in der Altersvorsorge unsichtbar gemacht, wo bestehen im US-System bis heute harte Brüche zwischen den Bundesstaaten sowie zu Kanada und Mexiko – und warum wurde ausgerechnet eine Musterkarte in einer Woolworth-Geldbörse 1938 zu einem historischen Sicherheitsrisiko?

Gemeinsam sprechen wir darüber, wie sich föderale Komplexität im behördlichen Backend statt auf dem Rücken der Bürgerinnen und Bürger lösen lässt: von automatisiertem Datenclearing über moderne Homeoffice- Regelungen im deutsch-niederländischen Grenzraum bis hin zum Europäischen Sozialversicherungspass (ESSPASS) und dem EUDI-Wallet.
Dabei verbinden wir den Blick in die US-Geschichte mit konkreten Erfahrungen aus Aachen und der Euregio Maas-Rhein. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, eigene Erfahrungen, Fragen und Ideen einzubringen.

Die Veranstaltung findet von 19:00 bis 21:00 Uhr in der KHG Aachen, 1. Etage, kleiner Raum, statt.

Die Veranstaltung wird gefördert durch die Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen.

Die Veranstaltung wird aufgezeichnet!



Veranstaltungsdetails im Überblick

  • Datum: Freitag, 6. November 2026
  • Uhrzeit: 19:00 bis 21:00 Uhr
  • Ort: KHG Aachen (Katholische Hochschulgemeinde), 1. Etage, kleiner Raum
  • Förderhinweis: Gefördert durch die Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen.
  • Online-Teilnahme: Zoom Link (weitere Zoom Teilnahmeoptionen: siehe Plakat)